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Infusionstherapie

Bei einer Infusionstherapie erhält der Patient große Flüssigkeitsmengen über die Vene. 
Die Infusionstherapie ist eine Behandlungsmethode bei einer Vielzahl von Erkrankungsbildern. Ausgeprägte Mangelerscheinungen, deren Ursache natürlich zu klären ist, eine deutliche Verbesserung der Durchblutung, die Ausleitung und Entgiftung, eine intensive Immunstimulation wie auch die Azidose (Übersäuerung) sind Einsatzbereiche der Infusionstherapie.


Was ist Übersäuerung?

Bei der Entstehung einer Übersäuerung (Azidose) spielt unsere Ernährung eine entscheidende Rolle. Die Zivilisationsernährung ist geprägt von einem Überfluss an Nahrungsmitteln, die wir sowohl im Übermaß als auch in sehr unausgewogenen Kombinationen zu uns nehmen. 
Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten, tägliche Fleischmahlzeiten und Süßigkeiten gehören heute zu unserem Alltag. All diese Stoffe werden in unserem Körper zu Säuren verstoffwechselt.


Begleitet wird dieses "zu viel" von einem "zu wenig" an Bewegung, frischer Luft und Muße. Darüber hinaus sorgen Gärungsprozesse im Darm, Umweltbelastungen und die industrielle Fertigung der Nahrungsmittel mit all ihren Zusatzstoffen für eine zusätzliche Belastung.
Die gebildeten Säuren werden im Bindegewebe des Körpers "auf Halde" gelagert, wenn die (begrenzte) Ausscheidungsfähigkeit überschritten ist. So wird der Körper in immer zunehmendem Maße in seiner Kompensationsfähigkeit überfordert. Chronische Schmerzen sorgen ebenfalls - bedingt durch die erhöhte Spannung der Muskulatur als Schutz- und Schonhaltung - für eine Verschärfung dieses negativen Prozesses.

Aufgrund der zunehmenden Azidose kommt es in der Folge schleichend zu Allgemeinsymptomen, denen noch keine organische Erkrankung zugeordnet werden kann, wie z.B.: 

  • Chronische Müdigkeit,
  • Abgeschlagenheit,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Innere Unruhe u.Ä.


In weiterer Konsequenz können sich klinisch manifeste Erkrankungen entwickeln, die als Ausgangsbasis eine allgemeine Übersäuerung des Gesamtorganismus vorweisen.


Typische Azidose-Erkrankungen sind:

  • Allergien,
  • Rheuma,
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Gewebsschwäche,
  • Migräne,
  • Magen-Darm-Erkrankungen einschl. Sodbrennen,
  • Krampfadern,
  • Karies und Parodontose


Modifizierte Basen-Infusion

Die Infusion mit Natriumhydrogencarbonat als Grundlage kannzu einer deutlichen Verbesserung der Durchblutung der kleinsten Gefäße führen, so dass gleichzeitig die eingelagerten Säuren im gesamten Körper durch die darin enthaltene Base neutralisiert werden können. 
Je nach Beschwerdebild oder Labordiagnostik (Blut) geben wir der Infusionslösung spezielle Vitamine, Mineralstoffe oder Medikamente bei, um eine optimale Wirkung zu erzielen. 
Die Behandlungsdauer beträgt im Allgemeinen zehn bis zwölf Sitzungen von 30 bis 45 Minuten.


Säurebildende Stoffe:

  • Nahrungsmittel,
  • Süßigkeiten, gesüßte Getränke,
  • Weißmehlprodukte,
  • Alkohol, einschl. Bier und Wein,
  • Fleisch, Fett,
  • Kaffee und schwarzer Tee,
  • Nikotin,
  • Kohlensäurehaltiges Mineralwasser,
  • Lebensweise,
  • Körperliche Anstrengung,
  • Stress, Ärger, Angst,
  • Medikamente, Schmerzmittel,
  • Vergiftungen, Umweltgifte, Zahngifte
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